Die Inhalte in der Theaterpädagogik Ausbildung bei IFANT sind so vernetzt und strukturiert, dass sich aus der Verknüpfung von Praxis und theoretischer Reflexion ein vertieftes Verständnis für die Materie ergibt.

Der Lehrplan lässt den Studierenden  viel Raum, künstlerisch zu experimentieren, sich im Anleiten zu üben oder ihre Ideen und Inhalte inszenierend und spielend zu gestalten.

Die Vermittlung der Inhalte findet in Trainings, Wochenendmodulen und Projektwochen sowie in Einzel- Partner- und Gruppenarbeit statt.

1. Fächerkanon Theaterpädagogik Ausbildung IFANT:

  • Darstellende Praxis 
    Z.B. Improvisation, Körperarbeit, Bewegung, Atem- Stimme- Sprechen, Improvisation, Schauspiel, Rollen- und Szenenarbeit, chorisches Arbeiten
  • Künstlerische Praxis:
    Z.B. Regie, Inszenierungspraxis, Dramaturgie, Performance
  • Methoden und Techniken der darstellenden Kunst und der Theaterpädagogik
    Z.B. Johnstone, Boal, Stanislawsky, Strasberg, Jeux Dramatiques, Biografisches Arbeiten
  • Zielgruppenspezifische Theaterarbeit:
    Z.B. Theaterpädagogische Arbeit mit Kindern, mit Jugendlichen, mit Senioren, mit Migranten, mit Menschen mit speziellen Bedürfnissen
  • Theorie:
    Z.B. Geschichte der Theaterpädagogik, Theaterformen und -ästhetiken, Spieltheorie, theatrales Lernen, Pädagogik
  • Gruppendynamik:
    Z.B. Teambildung, Kommunikation, Konfliktmanagement
  • Projektmanagement:
    Marketing, PR
  • Alternierende Spezialfächer:
    Licht, Bühnengestaltung, Video, Ton, Kostüm

2. Künstlerisch- theaterpädagogische Ausbildungsprojekte der Ausbildungsgruppen:

Während der Grundlagenstudiums erarbeiten die Studierenden darstellerisch- szenische Performances. Dabei werden sie von einem professionellens künstlerischen Leitungsteam unterstützt. Sie erleben so den Prozess des Theaterschaffens von Anfang bis Ende und  lernen ihn so nachvollziehen und theaterpädagogisch reflektieren.

3. Künstlerisch- theaterpädagogische Projekte der Studierenden:

Regieübungen: Die Studierenden haben in Regieübungen die Möglichkeit, das erworbene Handwerk und ihre eigenen Ideen in Szene zu setzen und sich in der Leitung und Gestaltung von szenischen Prozessen auszuprobieren.

Grundlagenausbildungsprojekt: Die Studierenden führen im letzten Semester der Grundlagenausbildung mit einer Zielgruppe freier Wahl ein eigenes Projekt durch. Dieses wird von Lehrenden begleitet und supervidiert.

4. Lehrprobe Ausbildung Theaterpädagogik:

Die Lehrprobe ist theaterpädagogische Lehr- und Lernpraxis. Die Studierenden können in den Lehrproben ihr methodisches Handwerk fokussiert anwenden und mit der Supervision reflektieren .

5. Hospitation, Praktikum:

Die Studierende machen parallel zum, oder nach dem theaterpädagogischen Studium ein Praktikum oder eine Hospitation, nach ihrer zeitlichen Verfügbarkeit.

Das Praktikum bietet den Theaterpädagogik- Studierenden die Möglichkeit in Arbeitsbereiche, die sie interessieren, reinzuschnuppern. Oft haben sich Pratikumsstellen auch als Brücken zu späteren Jobs gezeigt.

Die Hospitation ermöglicht den Theaterpädagogik- Studierenden unterschiedliche Unterrichtmethoden und Zugänge zur Lehre von Theaterpädagoginnen oder Künstlern kennen zu lernen.

Praktisch funktioniert es so, dass sowohl das Institut angewandtes Theater  Praktikumsstellen anbietet als auch die Studierenden sich diese ihren Interessen entsprechend selber suchen.

Schwerpunkt Schauspielpädagogik

Wenn Sie einen Hochschulabschluß oder ein adäquates Diplom eines Studiums der darstellenden Künste haben, können Sie in der Aufbauausbildung den Schwerpunkt der Schauspielpädagogik wählen. Wenn Sie an diesem Schwerpunkt interessiert sind können sie dies beim Aufnahmeworkshop oder zu Beginn des Studiums mit der Ausbildungsleiterin Claudia Bühlmann und dem Fachgremium bei IFANT besprechen.