Infoveranstaltungen Ausbildungen IFANT

Spielen, entwerfen, inszenieren, die eigenen Ausdruckmittel ausbilden, mit Menschen kreativ und kommunikativ arbeiten- das bietet Ihnen der Theaterpädagogik- Lehrgang bei IFANT. Sie erhalten eine vielseitige Ausbildung und die Möglichkeit, danach in Kunst, Bildung und in unterschiedlichen sozialen Bereichen zu arbeiten.

Die kostenlose Infoveranstaltung gibt Ihnen alle Informationen zu den Lehrgängen in Theater- und Schauspielpädagogik und die Möglichkeit, Fragen zu klären. Im Anschluss erhalten Sie einen exemplarischen Einblick in die theaterpädagogische Praxis.

Termine zur Auswahl:
So 21. Januar 2018 um 20 Uhr. Weitere Termine folgen!

Dauer: 1 Std.
Ort: Dschungel Wien, MQ, Treffpunkt bei der Kasse

Anmeldung bitte an ta.tn1513566068afi@e1513566068ciffo1513566068

Schnupper- und Aufnahmeworkshop zu den Ausbildungen Theaterpädagogik

Wer in der praktischen Arbeit ausprobieren möchte, ob eine berufsbegleitende theaterpädagogische Ausbildung die gesuchte Ergänzung zum Studium oder Beruf ist, kann dies im Schnupper – und Aufnahmeworkshop tun. Sie erhalten da einen künstlerischen und pädagogischen Input für sich selbst. Lehrende bei IFANT geben in praktischen Trainings in Bewegung, Atem- Stimme- Sprechen, Improvisation, Schauspiel und Teamarbeit, einen detaillierten Einblick in die Lehrinhalte und die Arbeitsweise in der Ausbildung. Der Workshop dient dem Austausch und gegenseitigen Kennenlernen im Tun und Gespräch. Er zum Schnuppern und/oder als Aufnahmeworkshop für den am 1. Oktober startenden Grundlagenlehrgang in Theater- und Schauspielpädagogik, angelegt. Der Workshop findet im Musischen Zentrum, Zeltgasse 7, 1080 Wien,  statt.

Termine für den im Oktober 2018 startenden Lehrgang:
Donnerstag 22. Februar 17- 21 Uhr, Freitag 16. März 17- 21 Uhr

Die Anmeldung jederzeit möglich, jedoch spätestens  bis eine Woche vor dem Workshop an: ta.t1513566068nafi@1513566068eciff1513566068o1513566068Bitte legen Sie der Anmeldung einen CV bei.

Detaillierte Informationen zum Ablauf des Aufnahmeworkshops finden Sie hier.

 

Foto: Friedhelm Roth-Lange

Produktion „Die kleine Hexe“, nach Otfried Preussler

Claudia Bühlmann inszeniert im Dschungel Wien „Die kleine Hexe“ in einer eigenen Fassung

Ein Auszug aus einem Interview mit Claudia Bühlmann zur Fassung und Inszenierung  „Der kleinen Hexe“

InterviewerInnen: Tamara Trojan, Hana Tumova, Lena Gottwald

Fragen:

  1. Was hat Sie dazu inspiriert „Die kleine Hexe“ zu inszenieren?

Es gab für mich zwei Motivationen zu dieser künstlerischen Arbeit:

Jede Gesellschaftsform und Organisation hat ihre Regeln. So leben auch die Hexen ihre Regeln mit deren Konsequenzen.  Ich fragte danach, was in der heutigen Zeit das Wissen und die Weisheit der Frauen, denen magische Kräfte zugeschrieben werden, ausmacht. Ich suchte, die zentralen Themen von „Gut und Böse“ hinterfragend nach szenischen Antworten. Diese sind das Kernstück der Bühnen- Fassung, die ich für den Dschungel Wien geschrieben habe.

Mein Wunsch war es, mit Frauen über 40, die auf Lebenserfahrung und den Umgang mit unterschiedlichsten Lebenssituationen zurückblicken können, zu arbeiten. Es war und ist mir ein Anliegen, das Lustvolle zu zeigen, das kippt.  Aufgrund von personellen Einschränkungen musste für die Fülle der Walpurgisnacht eine ästhetische und inhaltliche Lösung für die Bühne gefunden werden, was mich dazu bewog, sie als Film in Kombination mit szenischer Handlung zu konzipieren.

2. Was können die Kinder von „Der kleinen Hexe“ lernen?

Ich würde die Frage umformulieren. Was begegnet den jungen TheaterbesucherInnen in der kleinen Hexe? In der kleinen Hexe erleben sie eine junge Person, die die Regeln aus der Erwachsenenwelt hinterfragt und mutig nach Antworten sucht und dabei keine Mühe und Konsequenz scheut.

3. Welche Botschaft möchten Sie mit „Der kleinen Hexe“ vermitteln?

Habe Mut, aus Überzeugung für eine bessere Welt, für Werte, von denen du überzeugt bist, zu kämpfen!

Ich zeige auch, dass nach der Revolte, nach dem Umsturz, wenn alles verbrannt ist, es eine Vision sowie lustvolle und positive Energie braucht, das Neue aufzubauen. Dabei sollen die alten Hexen nicht verurteilt, sondern mit ins Boot geholt und so eine neue Gemeinschaft geschaffen werden.

 

 

 

 

Ein Beitrag zum Szenischen Forschen in Museen


Seit 2010 entwickelt die Regisseurin und Theaterpädagogin Claudia Bühlmann in unterschiedlichen Museen in und rund um Austellungen herum, Performances. Seit 2015  ist Friedhelm Roth-Lange als Dramaturg mit im Team.
Die beiden verbinden beim Szenischen Forschen im Museum Verfahren des Dokumentar-Theaters mit dem Konzept des ortsspezifischen Theaters, indem sie als Material die Objekte und Installationen einer Ausstellung bespielen. Es geht dabei nicht darum, museale Angebote durch historisch kostümierte Figuren oder szenische Miniaturen illustrierend zu erweitern. Vielmehr sollen die vorgefundenen Präsentationsformen hinterfragt und eigene szenische Kommentare zu den Exponaten einer Ausstellung entwickelt werden. Ihre Inhalte und Objekte werden dabei in einen erweiterten Kontext, in neue kognitive und assoziative Zusammenhänge, gestellt.

Die Ergebnisse dieser Erforschung münden in öffentliche Präsentationen für Besucher, die im Rahmen einer interaktiven Führung als Stationen-Theater durch die Ausstellung und die umliegenden Räume oder auch in den Stadtraum führen. Dabei wird eine neue Sicht auf die dargebotenen Objekte eröffnet, Neugier geweckt, Wahrnehmungskonventionen bewusst gemacht und ein Dialog über thematische Schwerpunkte angeregt.

Bewährt hat sich als Ausgangspunkt einer entsprechenden Recherche und als Rezeptionskriterium, nach den ganz persönlichen Reaktionen und Eindrücken der SpielerInnen zu fragen.

Beispiele: Es können Objekte in einem dunklen Ausstellungsraum mit Taschenlampen entdeckt, die klangliche Wirkung eines Raumes erkundet, taktile und olfaktorische Rätselfragen gestellt werden. Indem die Besucher eingeladen werden, aus ungewohnten Perspektiven (etwa in Rückenlage) auf die Gegenstände zu blicken, oder die Live-Vertonung einer Videodokumentation erleben, werden Wahrnehmungsmuster bewusst gemacht. Im Idealfall wird hier also „das Museum als Ort, als Raum und als Institution befragt – eine Praxis, in der die Spielenden womöglich ‚andere Räume‘ entdecken können – Heterotopien im Sinne Foucaults“ (Hentschel, Ulrike 2001: S. 55).

Literatur:

Hentschel, Ulrike (2001): Alles Theater? Die Chancen szenischen Spiels als Bildungsmedium. In: Gabriele Kindler (Hg.): MuseumsTheater. Theatrale Inszenierungen in der Ausstellungspraxis, S. 43-56.

Links:

http://theaterpaedagogik-ausbildung.at/festen-oder-das-barocke-in-der-zeitgenoessischen-seele/

http://theaterpaedagogik-ausbildung.at/mein-leben-welches-leben/

http://theaterpaedagogik-ausbildung.at/theatermuseum-zu-erspielen/

 

s-leben/

http://theaterpaedagogik-ausbildung.at/theatermuseum-zu-erspielen/

 

Weiterbildungsmodule

Jeden Monat einen neuen Input zur Weiterbildung

Diese Module sind als Weiterbildung für TheaterpädagogInnen, KulturvermittlerInnen, SchauspielerInnen, PerformerInnen, Menschen, die mit Körper, Stimme, Raum, Text und Theatermethoden arbeiten oder sich für diese Arbeit interessieren, konzipiert und für alle Interessierten offen.

Die Module können von AbsolventInnen jeder Grundlagenausbildung (BuT) für den Aufbaulehrgang (BuT) bei IFANT angerechnet werden. Jedes Modul hat 24 Unterrichtseinheiten.

Modulblockthema um WS 2017:  Musik- Text- Stück- Vermittlung, Oktober 2017 bis März 2018

Modul 1: Musiktheatervermittlung mit Frank Rohde, Oper Köln 27.- 29. Oktober 2017 

Fr 27. Oktober 18- 21 Uhr, Sa 28. Oktober 10- 19 Uhr, So 29. Oktober  10- 16 Uhr

Modul 2: Stückentwicklung zu Klassikern und theaterpäd. Begleitmaterial und theaterpäd. Vermittlung zu „WAS IHR WOLLT“

mit Friedhelm Roth Lange und Claudia Bühlmann, 10.- 12. November 2017

Fr 10. November 18- 21 Uhr, Sa 11. November 10- 19 Uhr, So 12. November 10- 16 Uhr

Modul 3: Hörspiel mit Andreas Jungwirth, 1.- 3. Dezember 2017

Fr 1. Dezember 18- 21 Uhr, Sa 2. Dezember 10- 19 Uhr, So 3. Dezember 10- 16 Uhr

Modul 3b: Optionaler Zusatz: Hörspielproduktion in einem Studio und Teilnahme am ORF- Hörspielwettbewerb mit Andreas Jungwirth  (bis spätestens 31. August wissen wir, ob das dafür notwendige Studio verfügbar ist)

Fr 15. Dezember 18- 21 Uhr, Sa 16. Dezember 10- 19 Uhr, So 17. Dezember 10- 16 Uhr

Modul 4:  Storytelling mit Mareike Tiede, 5.- 7. Januar 2017

Fr 5. Januar 18- 21 Uhr, Sa 6. Januar 10- 19 Uhr, So 7. Januar 10- 16 Uhr

Modul 5: Poetryslam mit Adina Wilke,  9.– 11. Februar 2017

Fr 9. Februar 18- 21 Uhr, Sa 10. Februar 10- 19 Uhr, So 11. Februar 10- 16 Uhr

Modul 6: Stückentwicklung von Klassikern für Kinder sowie theaterpäd. Begleitmaterial und theaterpäd. Vermittlung anhand des Beispiels „Alice im Wunderland“

mit Claudia Bühlmann,  2.- 4. März 2017

Fr 2. März 18- 21 Uhr, Sa 3. März 10- 19 Uhr, So 4. März 10- 16 Uhr

Kosten:
Modulpreis: 340 Euro-
Modulpreis Studierende: 310 Euro
Modulpreis IFANT- Studierende und IFANT- AbsolventInnen: 270 Euro
Modulpreis Arbeitsuchende: 270 Euro

Ermäßigungen auf den jeweiligen Modulpreis:
10% bei der Buchung von 4 Modulen
5% bei der Buchung von 3 Modulen
5% bei der Buchung bis 24. September

Anmeldung an: ta.tn1513566068afi@e1513566068ciffo1513566068

Modalitäten: 30 Tage vor jedem Modul wird per Mail mitgeteilt, ob das Modul stattfindet. An diesem Stichtag wird dann auch die Modulgebühr fällig und es ist keine Abmeldung mehr möglich. Die Kursgebühr wird ab diesem Tag in Rechnung gestellt und es ist keine Stornierung mehr möglich. Min. TeilnehmerInnen ist kursabhängig, 7- 10 Personen.

 

Theatermuseum zu erspielen!

In einem performativen Spiel machen wir die denkmalgeschützte Immobilie in bester Lage in der Innenstadt schmackhaft!
Besichtigungstermine finden sie hier.

Start des nächsten Lehrgangs in Theater- und Schauspielpädagogik

Der Start des Lehrgangs in Theater- und Schauspielpädagogik 2018 ist am Wochenende 5.6.7. Oktober 2018. Der Beginn ist am Freitag den 5. Oktober 2018 um 18 Uhr.
Hier finden Sie detaillierte Information zur Grundlagenausbildung in Theater- und Schauspielpädagogik

Habe mich gefunden- war nicht schwer- stand ja neben mir

Welcher Raum führt von a nach b?

a Der Körper, ein Zimmer, eine Wohnung, ein Quartier, eine Aussichtsbank, ein Platz, eine Stadt, das zwischen Mir und Dir, das was jenseits des Bildes im Spiegel ist.
Die Geschichte, die die Studierenden des Grundlagenlehrgangs in Theater- und Schauspielpädagogik erzählen, handelt von einem Menschen, nennen wir ihn Hans oder Emma. Er kennt sich gut, sehr gut bis zu jenem Tag, an dem er beginnt, sein Brille zu verlegen, sein Spiegelbild zu hinterfragen, den Baustellenlärm draußen nicht mehr zu akzeptieren. Er nimmt seinen leeren Koffer, geht durch die Zimmer, die er bewohnte und dann hinaus.

b Eine Gruppe. Sie kennt sich gut. Ihre Identität ist konstituiert und konstruiert. Ihr Image ist klar, ihr Brand hochaktuell, ihre Mission ist formuliert. Sie ist abflugbereit in den leeren Raum.

16 Studierende des Instituts angewandtes Theater (IFANT) gehen an zwei Ausbildungswochenenden szenisch forschend dem Thema Raum/ Grenze, sowie biografischen Haltungen dazu, nach. Das Material verdichten sie unter unterschiedlichen ästhetischen Gesichtspunkten zu einer chorischen Bewegungstheater- Performance.

Die Präsentation im Dschungel Wien ist das erste Ergebnis dieser zweiteiligen Arbeit. Der zweite Teil wird anlässlich der aktuellen Ausstellung „Der magische Raum“ im Theatermuseum Wien, am Sa 2. und So 3. September jeweils um 15 Uhr gezeigt. Die Reservation von Karten für beide Veranstaltungen ist unter office@ifant jederzeit möglich.

SpielerInnen: Studierende des Lehrgangs Theater- und Schauspielpädagogik des Instituts angewandtes Theater

Elfriede Bernegger, Therese Brandl, Marianne Dam, Cäcilia Färber, Lena Gottwald, Denise Großbötzl, Eva-Maria Koegeler, Laetitia Lang, Evelyn Preis, Marie Schepansky, Julia Schneider, Stephanie Stanglechner, Tamara Trojan, Hana Tumova, Laura Zapata, Stephanie Zimmermann

Leitung: Claudia Bühlmann

Dauer: ca. 1 Std.

 

 

Zimmermann

Leitung: Claudia Bühlmann

Dauer: ca. 1 Std.

 

IFANT auf der Best 2017

Sie würden gerne einen Einblick in die Theaterpädagogik und in die Lehrgänge beim Institut angewandtes Theater erhalten? Dazu bietet ihnen IFANT in einem kostenlosen Schnupperworkshop auf der BeST die Möglichkeit.

Wann: Samstag 4. März von 11- 12 Uhr
Anmeldung an: ta.tn1513566068afi@e1513566068ciffo1513566068 oder sie kommen einfach vorbei. Treffpunkt ist beim Workshopinfopoint auf der BeST

Einblick in die Theaterpädagogik – Dschungelakademie 7.12.2016 um 18 Uhr

Sie sind interessiert an der Theaterpädagogik als Berufsfeld oder an einer theaterpädagogischen Ausbildung. Im Rahmen der Dschungelakademie hält die Leiterin Claudia Bühlmann des Instututs angewandtes Theater einen Vortrag zu den Themen Berufsfeld – Ausbildung – Perspektiven. Im Anschluß an den Vortrag haben sie die Möglichkeit in einem Kurzworkshop theaterpädagogische Praxis zu schnuppern. Wir bitten um Anmeldung bis zum 6.12. 2016 unter ta.tn1513566068afi@e1513566068ciffo1513566068

Ort: Dschungel Wien, Saal 1, MQ
Zeit: 18.00- ca. 20.00 Uhr