Festen – oder das Barocke in der zeitgenössischen Seele

Eine Performance von Studierenden der Theaterpädagogik zur Ausstellung „Spettacolo barocco!“ in der künstlerischen Leitung von Claudia Bühlmann.

Das Theatermuseum zeigt in der Ausstellung „Spettaccolo barocco!“ den „Triumph des Theaters“, mit seinen opulenten Festen, seinem Prunk und Pomp, seiner dekadenten Verschwendungssucht, seinem Kult des schönen Scheins.

Studierende des Instituts angewandtes Theater haben sich von dem, was die Ausstellung zeigt und dem was sie verschweigt, inspirieren lassen. Sie haben näher hingeschaut und den Brückenschlag in unsere heutige Zeit gewagt. Auch eine „Gesellschaft des Spektakels“? Wo endet die Inszenierung, der Schein, wo beginnt die Wirklichkeit? Wie hat diese damals ausgesehen, was sieht die gesellschaftliche, soziale, geistige und geistliche Realität heute aus? Welche Pest wütet heute? Leben wir in einer fortschrittlicheren Welt?

In der Ausstellung selbst und in drei weiteren Räumen des Theatermuseums wird das Publikum in unterschiedlichen Stationen dazu eingeladen, sich mit dem Barock und dem Barock – im – Heute auseinanderzusetzen, mit Festlichkeit und Verfall, Illusionsmaschinen und Maskerade, Theaterwelt und Welttheater. Es bekommt Köstlichkeiten zu kosten, Körper- Bilder zu sehen, Statements und Assoziationen zu hören.

Wann: 2. Sept. 2016 um 16 Uhr mit anschließendem Fest, 3. Sept. um 16 Uhr
Wo: Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, Wien

Fotos: Jimmy Müller