Sie haben ab Oktober 2018 die Möglichkeit, für zwei Semester innerhalb des Lehrgangs Extended in Theater- und Schauspielpädagogik  von IFANT auch Spezialpakete mit einem inhaltlichen Fokus zu buchen. Diese Spezialpakete dauern jeweils ein Jahr. Sie können diese jederzeit so upgraden, dass sie das Zertifikat oder das Diplom in Theaterpädagogik BuT® erwerben können.

Paket 1 = Praxis des Theaterschaffens:

Schauspiel- Improvisation- Körperarbeit- Bewegung- Atem/ Stimme/ Sprache- Bewegungschor- Sprechchor- Rollenarbeit- Szenenarbeit- alle Improvisationsmethoden von Boal bis Johnstone im Vergleich- alle Schauspielmethoden von Strasberg bis Stanislawski im Vergleich- biografisches Arbeiten, kollektives szenisches Kreieren/ ein erstes theaterpädagogische Kurzformat mit einer Aufführung geplant wieder im Dschungel Wien, Grundlagen der Regie, szenisches Schreiben, Theaterformen- und Ästhetiken in Praxis und Theorie, Theoretische Grundlagen, die die künstlerische Praxis untermauern, Museumstheater- Kreationslabor mit Aufführungen im Theatermuseum.

Dauer: Oktober 2018- 1. September 2019
Umfang: 14 Unterrichtsmodule und die 10- 14- tägige Produktion im Theatermuseum im August 2019
Preis: 4800 Euro (12 Monate a 400 Euro) und 250 Euro Einschreibgebühr

Paket 2 = Praxis des theaterpädagogischen Schaffens:

Diese Paket ist für AbsolventInnen des Pakets „Praxis des Theaterschaffens“oder einer Ausbildung im Bereich der darstellenden Kunst, die sich im Hinblick auf die theaterpädagogischen und kunstvermittelnden Kontexte und Arbeitsfelder aus- und weiterbilden möchten, um professionell in theaterpädagogischen Kontexten arbeiten zu können.

Die Inhalte sind: Anwendung des Theaterhandwerks in unterschiedlichen Zielgruppen-> Zielgruppenspezifisches Arbeiten (Kinder- Junioren- Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene, Menschen mit speziellen Bedürfnissen, SeniorInnen, Inter- und transkulturelles Arbeiten), Lehrpraxis, Regiepraxis, Konzepterarbeitung, Bühnenpraxis, theoretische Grundlagen, die die theaterpädagogische Praxis untermauern.

Dauer: Oktober 2018- 1. September 2019
Umfang: 14 Unterrichtsmodule, begleitete- supervidierte Lehrproben und das begleitete- supervidierte Grundlagenprojekt
Preis: 4800 Euro (12 Monate a 400 Euro) und 250 Euro Einschreibgebühr

Jedes der Pakete können Sie auch so ergänzen, dass sie einen vom Bundesverband Theaterpädagogik anerkannten Abschluss erwerben können.

Wann: Sonntag 25. Februar um 19 Uhr
Wo: Studiobühne 3, Dschungel Wien
Kartenreservationen: an

Dies ist die Präsentation einer szenischen Begegnung und Auseinandersetzung von 16 angehenden TheaterpädagogInnen des Grundlagenlehrgangs in Theaterpädagogik bei IFANT mit dem Stoff des Hamlet in einer Bühnenfassung von Lorenz Hippe.

Jede der TheaterpädagogInnen hat sich einer Situation aus dem Stück gestellt. Mit KollegInnen haben sie diese über unterschiedliche inszenatorische Zugänge entwickelt und inszeniert. Aus dieser Vielfalt der Szenen entstand ein Reigen an Bildern und Inhalten zu den Figuren und Themen aus „Hamlet und ich“. Die Rollen wechseln im Spiel die DarstellerInnen, sind jedoch durch zugehörige Kostüme klar erkennbar.

RegisseurInnen: Elfriede Bernegger, Therese Brandl, Marianne Dam, Cäcilia Färber, Lena Gottwald, Denise  Großbötzl, Eva-Maria Koegeler, Laetitia  Lang, Evelyn Preis, Marie Schepansky, Julia Schneider, Stephanie Stanglechner , Tamara Trojan, Hana Tumova, Laura Zapata, Stephanie Zimmermann

SpielerInnen: Maximilian Berlinger, Ulrike Eder, Lisa Ertl, Sofia Jüngling, Susanne Kotschnig, Nina Krajicek, Elias Lehner, Anne Rab, Jannine Sladky, Stella  Warrings, Barbara Winkler, Annika Zigelli

Szenische Leitung: Claudia Bühlmann, Friedhelm Roth- Lange, Lorenz Hippe

Kartenabholung: eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Kasse des Dschungel Wien
Eintritt: 6 Euro

Lernen Sie die Lehrgänge in Theaterpädagogik bei einem kostenlosten Schnupperworkshop auf der BeSt kennen.
Wann: Freitag, 2. März von 16 – 17 Uhr.

Was ihr wollt – was ich bin

Für ein Publikum von 12 – 100 Jahren, Publikumsgespräch nach den Vorstellungen
Inspiriert von William Shakespeare

Viola will Orsino, der will Olivia, die will Viola, die sich obendrein als Mann verkleidet hat und dadurch alles noch komplizierter macht. Was, wer, von wem will, ist das große Thema in Shakespeares erotischem Verwirrspiel um Identität und Selbstfindung. Jeder ist damit beschäftigt, seine Liebessignale ausgerechnet an den oder die auszusenden, der oder die sie auf keinen Fall erwidert. Nicht um das Lieben an sich geht es in „Was ihr wollt“, sondern um den Genuss des Sichverliebens. Und das ist nicht selten ein Selbstverliebtsein.

Diese Komödie hat das sechsköpfige Ensemble in der Regie von Claudia Bühlmann in ein heutiges Ambiente versetzt. Man chattet in sozialen Netzwerken, wählt potentielle PartnerInnen mit einem Wisch über das Display und genießt an der Strandbar das wohltemperierte Beachlife, getrieben von den Fragen: was will ich, wer will mich und was bin ich eigentlich?

Wo:                 Theater Akzent, 1040 Wien, Theresianumgasse 18
Wann:           Freitag, der 26.01.2018, 10.00 Uhr und 19.00 Uhr
Kartenreservation:            Tel.: 01/501 65 – 13306, www.akzent.at
Pressekontakt und nähere Informationen:

Ifant AbsolventInnen und Studierende haben in diesem Projekt, in Kooperation mit dem Verein Immoment, ausgehend von unterschiedlichen Fassungen des Stücks „Was ihr wollt“, eine zeitgenössische Spielversion entwickelt, die die essentielle Frage nach unserer Identität und dem Sinn unseres Daseins aufwirft, ohne die Figuren der shakespearschen Welt sowie ihr tragisch – komisches  Treiben zu verlieren.

Jeden Monat einen neuen Input zur Weiterbildung

Diese Module sind als Weiterbildung für TheaterpädagogInnen, KulturvermittlerInnen, SchauspielerInnen, PerformerInnen, Menschen, die mit Körper, Stimme, Raum, Text und Theatermethoden arbeiten oder sich für diese Arbeit interessieren, konzipiert und für alle Interessierten offen.

Die Module können von AbsolventInnen jeder Grundlagenausbildung (BuT) für den Aufbaulehrgang (BuT) bei IFANT angerechnet werden. Jedes Modul hat 24 Unterrichtseinheiten.

DIE NEUEN MODULE UND ZEITEN FÜR 2019 FOLGEN DEMNÄCHST

Modul 4:  Storytelling mit Mareike Tiede, 5.- 7. Januar 2018
Fr 5. Januar 18- 21 Uhr, Sa 6. Januar 10- 19 Uhr, So 7. Januar 10- 16 Uhr
Inhalte zum Modul 4 Storytelling

Modul 5: Poetryslam mit Adina Wilke,  9.– 11. Februar 2018
Fr 9. Februar 18- 21 Uhr, Sa 10. Februar 10- 19 Uhr, So 11. Februar 10- 16 Uhr

Modul 6: Stückentwicklung von Klassikern für Kinder sowie theaterpäd. Begleitmaterial und theaterpäd. Vermittlung anhand des Beispiels „Alice im Wunderland“
mit Claudia Bühlmann,  2.- 4. März 2018
Fr 2. März 18- 21 Uhr, Sa 3. März 10- 19 Uhr, So 4. März 10- 16 Uhr

Kosten:
Modulpreis: 340 Euro-
Modulpreis Studierende: 310 Euro
Modulpreis IFANT- Studierende und IFANT- AbsolventInnen: 270 Euro
Modulpreis Arbeitsuchende: 270 Euro

Ermäßigungen auf den jeweiligen Modulpreis:
10% bei der Buchung von 4 Modulen
5% bei der Buchung von 3 Modulen
5% bei der Buchung bis 24. September

Anmeldung an:

Modalitäten: 30 Tage vor jedem Modul wird per Mail mitgeteilt, ob das Modul stattfindet. An diesem Stichtag wird dann auch die Modulgebühr fällig und es ist keine Abmeldung mehr möglich. Die Kursgebühr wird ab diesem Tag in Rechnung gestellt und es ist keine Stornierung mehr möglich. Min. TeilnehmerInnen ist kursabhängig, 7- 10 Personen.

 


Seit 2010 entwickelt die Regisseurin und Theaterpädagogin Claudia Bühlmann in unterschiedlichen Museen in und rund um Austellungen herum, Performances. Seit 2015  ist Friedhelm Roth-Lange als Dramaturg mit im Team.
Die beiden verbinden beim Szenischen Forschen im Museum Verfahren des Dokumentar-Theaters mit dem Konzept des ortsspezifischen Theaters, indem sie als Material die Objekte und Installationen einer Ausstellung bespielen. Es geht dabei nicht darum, museale Angebote durch historisch kostümierte Figuren oder szenische Miniaturen illustrierend zu erweitern. Vielmehr sollen die vorgefundenen Präsentationsformen hinterfragt und eigene szenische Kommentare zu den Exponaten einer Ausstellung entwickelt werden. Ihre Inhalte und Objekte werden dabei in einen erweiterten Kontext, in neue kognitive und assoziative Zusammenhänge, gestellt.

Die Ergebnisse dieser Erforschung münden in öffentliche Präsentationen für Besucher, die im Rahmen einer interaktiven Führung als Stationen-Theater durch die Ausstellung und die umliegenden Räume oder auch in den Stadtraum führen. Dabei wird eine neue Sicht auf die dargebotenen Objekte eröffnet, Neugier geweckt, Wahrnehmungskonventionen bewusst gemacht und ein Dialog über thematische Schwerpunkte angeregt.

Bewährt hat sich als Ausgangspunkt einer entsprechenden Recherche und als Rezeptionskriterium, nach den ganz persönlichen Reaktionen und Eindrücken der SpielerInnen zu fragen.

Beispiele: Es können Objekte in einem dunklen Ausstellungsraum mit Taschenlampen entdeckt, die klangliche Wirkung eines Raumes erkundet, taktile und olfaktorische Rätselfragen gestellt werden. Indem die Besucher eingeladen werden, aus ungewohnten Perspektiven (etwa in Rückenlage) auf die Gegenstände zu blicken, oder die Live-Vertonung einer Videodokumentation erleben, werden Wahrnehmungsmuster bewusst gemacht. Im Idealfall wird hier also „das Museum als Ort, als Raum und als Institution befragt – eine Praxis, in der die Spielenden womöglich ‚andere Räume‘ entdecken können – Heterotopien im Sinne Foucaults“ (Hentschel, Ulrike 2001: S. 55).

Literatur:

Hentschel, Ulrike (2001): Alles Theater? Die Chancen szenischen Spiels als Bildungsmedium. In: Gabriele Kindler (Hg.): MuseumsTheater. Theatrale Inszenierungen in der Ausstellungspraxis, S. 43-56.

Links:

https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/festen-oder-das-barocke-in-der-zeitgenoessischen-seele/

https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/mein-leben-welches-leben/

https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/theatermuseum-zu-erspielen/

 

s-leben/

https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/theatermuseum-zu-erspielen/

 

Claudia Bühlmann inszeniert im Dschungel Wien „Die kleine Hexe“ in einer eigenen Fassung

Ein Auszug aus einem Interview mit Claudia Bühlmann zur Fassung und Inszenierung  „Der kleinen Hexe“

InterviewerInnen: Tamara Trojan, Hana Tumova, Lena Gottwald

Fragen:

  1. Was hat Sie dazu inspiriert „Die kleine Hexe“ zu inszenieren?

Es gab für mich zwei Motivationen zu dieser künstlerischen Arbeit:

Jede Gesellschaftsform und Organisation hat ihre Regeln. So leben auch die Hexen ihre Regeln mit deren Konsequenzen.  Ich fragte danach, was in der heutigen Zeit das Wissen und die Weisheit der Frauen, denen magische Kräfte zugeschrieben werden, ausmacht. Ich suchte, die zentralen Themen von „Gut und Böse“ hinterfragend nach szenischen Antworten. Diese sind das Kernstück der Bühnen- Fassung, die ich für den Dschungel Wien geschrieben habe.

Mein Wunsch war es, mit Frauen über 40, die auf Lebenserfahrung und den Umgang mit unterschiedlichsten Lebenssituationen zurückblicken können, zu arbeiten. Es war und ist mir ein Anliegen, das Lustvolle zu zeigen, das kippt.  Aufgrund von personellen Einschränkungen musste für die Fülle der Walpurgisnacht eine ästhetische und inhaltliche Lösung für die Bühne gefunden werden, was mich dazu bewog, sie als Film in Kombination mit szenischer Handlung zu konzipieren.

2. Was können die Kinder von „Der kleinen Hexe“ lernen?

Ich würde die Frage umformulieren. Was begegnet den jungen TheaterbesucherInnen in der kleinen Hexe? In der kleinen Hexe erleben sie eine junge Person, die die Regeln aus der Erwachsenenwelt hinterfragt und mutig nach Antworten sucht und dabei keine Mühe und Konsequenz scheut.

3. Welche Botschaft möchten Sie mit „Der kleinen Hexe“ vermitteln?

Habe Mut, aus Überzeugung für eine bessere Welt, für Werte, von denen du überzeugt bist, zu kämpfen!

Ich zeige auch, dass nach der Revolte, nach dem Umsturz, wenn alles verbrannt ist, es eine Vision sowie lustvolle und positive Energie braucht, das Neue aufzubauen. Dabei sollen die alten Hexen nicht verurteilt, sondern mit ins Boot geholt und so eine neue Gemeinschaft geschaffen werden.

 

 

 

 

In einem performativen Spiel machen wir die denkmalgeschützte Immobilie in bester Lage in der Innenstadt schmackhaft!
Besichtigungstermine finden sie hier.

Welcher Raum führt von a nach b?

a Der Körper, ein Zimmer, eine Wohnung, ein Quartier, eine Aussichtsbank, ein Platz, eine Stadt, das zwischen Mir und Dir, das was jenseits des Bildes im Spiegel ist.
Die Geschichte, die die Studierenden des Grundlagenlehrgangs in Theater- und Schauspielpädagogik erzählen, handelt von einem Menschen, nennen wir ihn Hans oder Emma. Er kennt sich gut, sehr gut bis zu jenem Tag, an dem er beginnt, sein Brille zu verlegen, sein Spiegelbild zu hinterfragen, den Baustellenlärm draußen nicht mehr zu akzeptieren. Er nimmt seinen leeren Koffer, geht durch die Zimmer, die er bewohnte und dann hinaus.

b Eine Gruppe. Sie kennt sich gut. Ihre Identität ist konstituiert und konstruiert. Ihr Image ist klar, ihr Brand hochaktuell, ihre Mission ist formuliert. Sie ist abflugbereit in den leeren Raum.

16 Studierende des Instituts angewandtes Theater (IFANT) gehen an zwei Ausbildungswochenenden szenisch forschend dem Thema Raum/ Grenze, sowie biografischen Haltungen dazu, nach. Das Material verdichten sie unter unterschiedlichen ästhetischen Gesichtspunkten zu einer chorischen Bewegungstheater- Performance.

Die Präsentation im Dschungel Wien ist das erste Ergebnis dieser zweiteiligen Arbeit. Der zweite Teil wird anlässlich der aktuellen Ausstellung „Der magische Raum“ im Theatermuseum Wien, am Sa 2. und So 3. September jeweils um 15 Uhr gezeigt. Die Reservation von Karten für beide Veranstaltungen ist unter office@ifant jederzeit möglich.

SpielerInnen: Studierende des Lehrgangs Theater- und Schauspielpädagogik des Instituts angewandtes Theater

Elfriede Bernegger, Therese Brandl, Marianne Dam, Cäcilia Färber, Lena Gottwald, Denise Großbötzl, Eva-Maria Koegeler, Laetitia Lang, Evelyn Preis, Marie Schepansky, Julia Schneider, Stephanie Stanglechner, Tamara Trojan, Hana Tumova, Laura Zapata, Stephanie Zimmermann

Leitung: Claudia Bühlmann

Dauer: ca. 1 Std.

 

 

Zimmermann

Leitung: Claudia Bühlmann

Dauer: ca. 1 Std.

 

Sie würden gerne einen Einblick in die Theaterpädagogik und in die Lehrgänge beim Institut angewandtes Theater erhalten? Dazu bietet ihnen IFANT in einem kostenlosen Schnupperworkshop auf der BeST die Möglichkeit.

Wann: Samstag 4. März von 11- 12 Uhr
Anmeldung an: oder sie kommen einfach vorbei. Treffpunkt ist beim Workshopinfopoint auf der BeST