Lernen Sie die Lehrgänge in Theaterpädagogik bei einem Spaziergang über die BEST 2020 kennen.

Wann: Sa, 31.8 um 11 Uhr, So, 1.9 um 11 und 15 Uhr
Wo: Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien

19 PerformerInnen des Instituts angewandtes Theater bewegen sich 12 Tage in der Ausstellung Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne. Ihre Haltung ist dabei neugierig und fragend.

Forschend begegnen sie so den Inhalten und Persönlichkeiten der Ausstellung. Sie befragen die Produktions – und Wirkungszusammenhänge der Ästhetik des Tanzes als Bewegung, Ausdruck und Leidenschaft sowie an ihre zeit- und gesellschaftspolitischen Zusammenhänge in einer vorwiegend weiblich dominierten Tanzszene, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der NS-Diktatur.

Ihre Antworten werden schrille, gerade, krumme, direkte, verschnörkelte – auf jeden Fall eigene Perspektiven zu den Themen eröffnen.

Sie laden die ZuschauerInnen in einen Kosmos ein, in dem spielerisch, im Spannungsfeld zwischen Wirklichkeit und Fantasie, im Kollektiv und einzeln, Sprachduette und Wortpirouetten gesprungen, ein Lied von Tanzdialogen und bewegten Zeilen gesungen, buchstabierte Choreografien gewhatsappt, bewegte Gruppenhappenings zergangen, authentische Pas de deux in Slow Motion genossen sowie einfach geplaudert und getanzt wird.

Denn: Würden wir mehr tanzen, wäre die Welt vielleicht eine andere?

PerformerInnen: Anna Huber, Andrea Thill, Annika Dietl, Birgit Hammer, Christina Komnacky, Dorothea Bauer, Evi Unterthiner, Felicia Bösenkopf, Heide Maria Hager, Julia Herbrik, Judith Schöler, Katharina Engler-Tinner, Karin Buchacher, Maria Scalet, Silke Müllner, Nora Fässler, Sabrina Blümlinger, Theresa Teschler,
Leitung: Claudia Bühlmann, Elisabeth Orlowsky

Kartenreservation:
Preise: Erwachsene € 12, Studierende/ SeniorInnen € 8
Pro Vorstellung sind zwei Hunger auf Kunst Karten möglich. Bitte einfach anfragen.

Die OPEN LECTURES bei IFANT

IFANT öffnet den Unterricht. Sie möchten in die berufsbegleitenden, BuT- zertifizierten Lehrgänge beim Institut angewandtes Theater bei laufendem Betrieb reinschnuppern und Infos über die Ausbildung zum Berufsfeld Theaterpädagogik erhalten? Sie sind willkommen! Sie lernen Studierende kennen, können mit der Lehrgangsleitung und/ oder den Lehrenden sprechen und am Unterricht teilnehmen. Wir bitten um Anmeldung unter:

Erste Termine der OPEN LECTURES in 2021:

Samstag 13. Februar von 10- 11.30 Uhr
Samstag 27. Februar von 10- 11.30 Uhr
Samstag 10. April von 10- 12.00 Uhr
Samstag 15. Mai von 10-11.30 Uhr

Wer sich erst einmal kurz und knapp in einer einstündigen INFOVERANSTALTUNG übergreifend über alles in und rund um die Lehrgänge bei IFANT informieren möchte, findet hier die weiteren Termine

Die SCHNUPPERWORKSHOPS bei IFANT geben ergänzend einen vielseitigeren praktischen Einblick in mindestens fünf Themenbereiche der studien- und berufsbegleitenden, BuT – zertifizierten Lehrgänge, wie z. B. in Atem- Stimme- Bewegung, Körper- und Bewegungsarbeit, verbale und nonverbale Improvisation, szenisches Arbeiten, Zielgruppenpraxis, theaterpädagogisches Inszenieren. Die Termine finden Sie hier.

Die sich ständig Verändernde – am Sonntag den 17. März um 19 Uhr, im Dschungel Wien
19 Frauen erzählen humorvoll von ihren persönlichen und kollektiv geprägten Erfahrungen als sich ständig verändernde Frau.

Schön ist es! 10 Jahre alt und doch jung!

Sie haben am Sonntag den  25. November 2018 um 14 Uhr noch einmal die Möglichkeit, die erfolgreiche Produktion „Ich hätte gerne ein Zukunft“,  die anlässlich der aktuellen Ausstellung im Theatermuseum zu Ödön von Horváth und das Theater,  entstanden ist, zu sehen.

Kartenreservation unter:
Preise Tickets: € 12/ ermäßigt € 8

Zur Produktion:

„Ich denke ja garnichts, ich sage es ja nur“
Ödön von Horváth und das Theater

12 Studierende des Instituts angewandtes Theater haben in einer szenisch forschenden Erkundung dieses gar nicht „tümliche“ Volkstheater aus der Weimarer Republik auf aktuelle Bezüge hin untersucht. Dabei sind szenische Kommentare entstanden, die eine eigene Sicht auf die dargebotenen Objekte und Inhalte der Ausstellung eröffnen und zum Dialog über thematische Schwerpunkte einladen.
In der Performance erleben sie in kleinen Gruppen einen theatralen Rundgang durch die Räume der Ausstellung.

Weitere Informationen finden sie hier

Anmeldungen zum Projekt „Erinnerungsverkostungen“ von Menschen jeglichen Alters sind ab sofort an Cäcilia Färber möglich.

Was ihr wollt – was ich bin

Für ein Publikum von 12 – 100 Jahren, Publikumsgespräch nach den Vorstellungen
Inspiriert von William Shakespeare

Viola will Orsino, der will Olivia, die will Viola, die sich obendrein als Mann verkleidet hat und dadurch alles noch komplizierter macht. Was, wer, von wem will, ist das große Thema in Shakespeares erotischem Verwirrspiel um Identität und Selbstfindung. Jeder ist damit beschäftigt, seine Liebessignale ausgerechnet an den oder die auszusenden, der oder die sie auf keinen Fall erwidert. Nicht um das Lieben an sich geht es in „Was ihr wollt“, sondern um den Genuss des Sichverliebens. Und das ist nicht selten ein Selbstverliebtsein.

Diese Komödie hat das sechsköpfige Ensemble in der Regie von Claudia Bühlmann in ein heutiges Ambiente versetzt. Man chattet in sozialen Netzwerken, wählt potentielle PartnerInnen mit einem Wisch über das Display und genießt an der Strandbar das wohltemperierte Beachlife, getrieben von den Fragen: was will ich, wer will mich und was bin ich eigentlich?

Wo:                 Theater Akzent, 1040 Wien, Theresianumgasse 18
Wann:           Freitag, der 26.01.2018, 10 Uhr und 19Uhr
Kartenreservation:            Tel.: 01/501 65 – 13306, www.akzent.at
Pressekontakt und nähere Informationen:

Ifant AbsolventInnen und Studierende haben in diesem Projekt, in Kooperation mit dem Verein Immoment, ausgehend von unterschiedlichen Fassungen des Stücks „Was ihr wollt“, eine zeitgenössische Spielversion entwickelt, die die essentielle Frage nach unserer Identität und dem Sinn unseres Daseins aufwirft, ohne die Figuren der shakespearschen Welt sowie ihr tragisch – komisches  Treiben zu verlieren.

Jeden Monat einen neuen Input zur Weiterbildung

Diese Module sind als Weiterbildung für TheaterpädagogInnen, KulturvermittlerInnen, SchauspielerInnen, PerformerInnen, Menschen, die mit Körper, Stimme, Raum, Text und Theatermethoden arbeiten oder sich für diese Arbeit interessieren, konzipiert und für alle Interessierten offen.

Die Module können von AbsolventInnen jeder Grundlagenausbildung (BuT) für den Aufbaulehrgang (BuT) bei IFANT angerechnet werden. Jedes Modul hat 24 Unterrichtseinheiten.

DIE NEUEN MODULE UND ZEITEN FÜR 2019 FOLGEN DEMNÄCHST

Modul 4:  Storytelling mit Mareike Tiede, 5.- 7. Januar 2018
Fr 5. Januar 18- 21 Uhr, Sa 6. Januar 10- 19 Uhr, So 7. Januar 10- 16 Uhr
Inhalte zum Modul 4 Storytelling

Modul 5: Poetryslam mit Adina Wilke,  9.– 11. Februar 2018
Fr 9. Februar 18- 21 Uhr, Sa 10. Februar 10- 19 Uhr, So 11. Februar 10- 16 Uhr

Modul 6: Stückentwicklung von Klassikern für Kinder sowie theaterpäd. Begleitmaterial und theaterpäd. Vermittlung anhand des Beispiels „Alice im Wunderland“
mit Claudia Bühlmann,  2.- 4. März 2018
Fr 2. März 18- 21 Uhr, Sa 3. März 10- 19 Uhr, So 4. März 10- 16 Uhr

Kosten:
Modulpreis: 340 Euro-
Modulpreis Studierende: 310 Euro
Modulpreis IFANT- Studierende und IFANT- AbsolventInnen: 270 Euro
Modulpreis Arbeitsuchende: 270 Euro

Ermäßigungen auf den jeweiligen Modulpreis:
10% bei der Buchung von 4 Modulen
5% bei der Buchung von 3 Modulen
5% bei der Buchung bis 24. September

Anmeldung an:

Modalitäten: 30 Tage vor jedem Modul wird per Mail mitgeteilt, ob das Modul stattfindet. An diesem Stichtag wird dann auch die Modulgebühr fällig und es ist keine Abmeldung mehr möglich. Die Kursgebühr wird ab diesem Tag in Rechnung gestellt und es ist keine Stornierung mehr möglich. Min. TeilnehmerInnen ist kursabhängig, 7- 10 Personen.

 


Seit 2010 entwickelt die Regisseurin und Theaterpädagogin Claudia Bühlmann in unterschiedlichen Museen in und rund um Austellungen herum, Performances. Seit 2015  ist Friedhelm Roth-Lange als Dramaturg mit im Team.
Die beiden verbinden beim Szenischen Forschen im Museum Verfahren des Dokumentar-Theaters mit dem Konzept des ortsspezifischen Theaters, indem sie als Material die Objekte und Installationen einer Ausstellung bespielen. Es geht dabei nicht darum, museale Angebote durch historisch kostümierte Figuren oder szenische Miniaturen illustrierend zu erweitern. Vielmehr sollen die vorgefundenen Präsentationsformen hinterfragt und eigene szenische Kommentare zu den Exponaten einer Ausstellung entwickelt werden. Ihre Inhalte und Objekte werden dabei in einen erweiterten Kontext, in neue kognitive und assoziative Zusammenhänge, gestellt.

Die Ergebnisse dieser Erforschung münden in öffentliche Präsentationen für Besucher, die im Rahmen einer interaktiven Führung als Stationen-Theater durch die Ausstellung und die umliegenden Räume oder auch in den Stadtraum führen. Dabei wird eine neue Sicht auf die dargebotenen Objekte eröffnet, Neugier geweckt, Wahrnehmungskonventionen bewusst gemacht und ein Dialog über thematische Schwerpunkte angeregt.

Bewährt hat sich als Ausgangspunkt einer entsprechenden Recherche und als Rezeptionskriterium, nach den ganz persönlichen Reaktionen und Eindrücken der SpielerInnen zu fragen.

Beispiele: Es können Objekte in einem dunklen Ausstellungsraum mit Taschenlampen entdeckt, die klangliche Wirkung eines Raumes erkundet, taktile und olfaktorische Rätselfragen gestellt werden. Indem die Besucher eingeladen werden, aus ungewohnten Perspektiven (etwa in Rückenlage) auf die Gegenstände zu blicken, oder die Live-Vertonung einer Videodokumentation erleben, werden Wahrnehmungsmuster bewusst gemacht. Im Idealfall wird hier also „das Museum als Ort, als Raum und als Institution befragt – eine Praxis, in der die Spielenden womöglich ‚andere Räume‘ entdecken können – Heterotopien im Sinne Foucaults“ (Hentschel, Ulrike 2001: S. 55).

Literatur:

Hentschel, Ulrike (2001): Alles Theater? Die Chancen szenischen Spiels als Bildungsmedium. In: Gabriele Kindler (Hg.): MuseumsTheater. Theatrale Inszenierungen in der Ausstellungspraxis, S. 43-56.

Links:

https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/festen-oder-das-barocke-in-der-zeitgenoessischen-seele/

https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/mein-leben-welches-leben/

https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/theatermuseum-zu-erspielen/

 

s-leben/

https://theaterpaedagogik-ausbildung.at/theatermuseum-zu-erspielen/