MEET MY GENERATION – U 18 trifft U 80 ist die kreative Lösung der Entscheidung die „Generationenshow“ des Theaterabos 12+ pandemiebedingt vom 11. Mai 2021 (ursprünglich 22.1.2021) auf den 9. Oktober 2021, 19.00 Uhr zu verschieben, um für das bereits eingebuchte Publikum hoffentlich wieder genussvolle Spielbedingungen zu haben.

Dieses Projekt das Theaterarbeit und Theatervermittlung verbindet will auf humorvolle Weise dazu anregen, mit anderen Generationen ins Gespräch zu kommen. Coronabedingt findet ein erstes experimentelles Theaterlabor dazu am 11. Mai 2021 virtuell via Zoom statt. Ein Ensemble aus TheaterpädagogInnen und KünstlerInnen des Instituts angewandtes Theater zwischen 22 und 74 Jahren sowie unterschiedlicher Herkunft trifft sich aus dem Theater Akzent, Wien, online mit Familien und Schulklassen zum Austausch über generationen-typische Erfahrungen. Die Ergebnisse des Austauschs werden in die künstlerische Erarbeitung der Show im Oktober einfließen.

In MEET MY GENERATION – U 18 trifft U 80 gibt es spielerische Angebote, die zum Erzählen, Schreiben und Darstellen zu den folgenden Themen einladen:

  • Rollentausch   – in eine andere Haut schlüpfen
  • Kommunikation – stumm, lauthals, drahtlos, online
  • Liebe – Schmetterlinge fangen
  • Genüsse – wer entscheidet, was du magst

Sie können entspannt von zu Hause aus an ihrem PC, Laptop oder Tablet (kein Smartphone) teilnehmen.

Spieldaten online am 11.Mai 2021:    

10- 11.30 h für Schulklassen
19- 20.30 h für Familien (Jugendliche ab 12 Jahren)

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir um Anmeldung bis Dienstag 11. Mai 8 Uhr unter: .

Den Beitrag des ORF sowie die Dokumentation des Projekts finden sie hier

Spielen, entwerfen, inszenieren, die eigenen Ausdruckmittel ausbilden, mit Menschen kreativ und kommunikativ arbeiten- das bietet Ihnen die BuT zertifizierten Lehrgänge in Theaterpädagogi bei IFANT. Sie erhalten eine vielseitige Weiter- und Ausbildung und die Möglichkeit, danach in der Kunst, der Bildung sowie in unterschiedlichen sozialen Bereichen zu arbeiten.

Die kostenlose Infoveranstaltung gibt Ihnen alle Informationen zu den im Oktober 2021 startenden berufsbegleitenden Lehrgängen in Theater- und Schauspielpädagogik, sowie zum geplanten Vollzeitlehrgang ab Oktober 2021.
Sie haben die Möglichkeit Fragen zu klären und nach der Infoveranstaltung im direkt anschließenden Schnupperworkshop auch einen exemplarischen Einblick in die theaterpädagogische Praxis zu erhalten. Die beiden Veranstaltungen sind unanabhängig voneinander besuchbar. Auch können sie jederzeit einen persönlichen Beratungstermin per Mail zu vereinbaren.

In einer Open Lecture können Sie auch kostenlos in die laufenden Lehrgänge reinschnuppern.

Alle Infoveranstaltungen werden durchgeführt. Anmeldung jederzeit möglich an

Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung auf jeden Fall eine persönliche Einladung mit der Information, ob die Infoveranstaltung im Dschungel Wien wie geplant in Präsenz oder aber über Zoom stattfindet. Wenn sie über ZOOM stattfindet, so erhalten Sie in der Mail gleich den Zoom- Meetinglink, über den Sie mit zwei Klicks unkompilziert am Meeting teilnehmen können. Bei technischen Fragen steht unser Webmaster Ihnen zur Verfügung.

Infoveranstaltungen in 2021:

Freitag 2.7. 2021: 16-17 Uhr Infoveranstaltung (17- max. 19.30 Uhr Schnupperworkshop)
Mittwoch 7.7. 2021: 18.30- 19.30 Uhr  Infoveranstaltung
Montag 12.7. 2021:  19.30- 20.30 Uhr Infoveranstaltung
Montag 19.7. 2021: 18- 19 Uhr (anschliessend 19- max. 21.30 Uhr Schnupperworkshop)
Montag 6.9. 2021: 18- 19 Uhr (anschliessend 19- max. 21.30 Uhr Schnupperworkshop)

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung, bzw. Ihren Besuch!

Der Start der nächsten Lehrgänge in Theater- und Schauspielpädagogik (Extended und Basic) ist im September 2021.
Hier finden Sie grundlegende detaillierte Information zur Grundlagenausbildung in Theater- und Schauspielpädagogik

Die Anmeldung zum Grundlagenlehrgang Basic oder Extended ist jederzeit möglich. Vorgehen:

  • Anfrage per Mail mit CV
  • Besuch einer Infoveranstaltung oder Vereinbarung eines Infogesprächs
  • Zusendung der Lehrgangsordnung und des Vertrags
  • Retournieren des unterschriebenen Vertrags

Wir empfehlen vor einer Anmeldung zu einem der Lehrgänge den Besuch zumindest der Infoveranstaltung.
Es ist auch möglich einen persönlichen Gesprächstermin zu vereinbaren. Dieser kann telefonisch, über Zoom oder auch live stattfinden.
Alle Infoveranstaltungen finden trotz Corona statt, jedoch allenfalls über ZOOM als Livestream. Infos dazu finden Sie hier.

Zusätzlich bieten wir Schnupperworkshops und Open Lectures an.

 

Liebe Grüße das IFANT- Team

 

 


Musiktheater -Musiktheatervermittlung

Wann: Samstag 19. September 2020 von 10- 19 Uhr und Sonntag 20. September 2020 von 10- 16 Uhr
Wo: Musisches Zentrum, Zeltgasse 7, 1080 Wien
Weitere Infos hier

Kollektives Kreieren über chorisches Theater – das performative Ich und Wir!

Für: Spielleiter, – Regisseur,- Theaterpädagog,- Kunstvermittler,- Dramaturg*innen sowie  für theateraffine Personen jeden Alters, die gerne intensiv bewegungs- und sprechchorisch arbeiten und dafür geeignete Techniken kennenlernen möchten.
Wann:  Samstag 23. Januar 2021 von 10- 19 Uhr und Sonntag 23. Januar 2021 von 10- 16 Uhr
Wo: Musisches Zentrum, Zeltgasse 7, 1080 Wien
Weitere Infos hier

 

FunkStilleReloaded ist ein Einblick in eine online abgehaltene Arbeit in der Coronazeit am Institut angewandtes Theater.

Wiederaufnahme- Neuaufnahme: FunkStilleReloaded zeigt, wie wir am Institut angewandtes Theater gemeinsam mit den Studierenden des Grundlagenlehrgangs G11 versucht haben mit einer weggeschwemmten Produktion einen authentischen Weg durch die Corona Katastrophe zu finden. Einen Weg, der verloren Geglaubtes nicht versanden lässt, noch die Gegenwart schön redet sondern versucht, alles als Ausgangspunkt für schöpferische Kreation und künstlerischen Ausdruck zu nehmen, Fragen, Gefühle, Zweifel, Not, Widersprüchlichkeit, Einsamkeit und Hoffnung.
Wir haben uns die Frage gestellt, was wir aus dem ehemaligen Projekt „FunkStille“ Mitte März (Thema „Katastrophe“, anhand des Untergangs der Titanic) in das eingeschobene Online Projekt Ende April (Thema „Corona Pandemie“) mitnehmen können und nach einer neuen Haltung gesucht, um die Katastrophe, die Realität geworden war, stimmig zu verarbeiten. Daraus hat sich ein weiter Komplex von Fragen, möglichen Antworten, ein spannender Prozess sowie ein neues kollektives Kreieren und Miteinander entwickelt.
Wir haben uns bei „FunkStilleReloaded“, die an einem einzigen Lehrgangswochenende entstanden ist,  nicht von unbefriedigenden technischen Ansprüchen, Ausfällen im Netz oder Ungewissheit verhindern lassen. Wir haben thematische und menschliche Kontakt- Fäden neu gesponnen, haben uns in der Raum- Zeit- und Beziehungsstruktur weiter bewegt, haben experimentiert, gelacht und uns ausgetauscht, selbstverständlich mit strengen Vorsichtsmassnahmen ;);). Einen Eindruck davon erhalten Sie aus unserem Werkstattbericht hier:

FunkStille ist eine chorisch- szenische Reflexion angesichts drohender Katastrophen von angehenden Theaterpädagog*Innen des 11. Jahrgangs des Instituts angewandtes Theater (IFANT).

Längerfristige Funkstille ist im Schiffsfunkverkehr verpflichtend, sobald ein Notruf empfangen wurde, also MAYDAY im Sprechfunk oder das Telegrafie-Notzeichen SOS. Auf dem Raumschiff Erde fehlt es nicht an Notrufen. Die Lage ist dramatisch, die Wellen-Metaphern überschlagen sich, die Krisensitzungen nehmen kein Ende. Aber von Funkstille immer noch keine Spur. Stattdessen betäubendes Rauschen auf allen Kanälen: wir lassen uns das Leben nicht verbittern.

Im Zentrum der szenischen Reflexion zur „Funkstille“ steht daher nicht die Katastrophe, sondern der „menschliche“ Umgang mit ihr: Hybris, Verdrängung, Galgenhumor, ihre Vermarktung und die Kristallisation gesellschaftlicher Ungleichheit im Angesicht des Unglücks.
Nein, wir werden damit nicht die Welt retten, aber vielleicht einen Denkanstoß geben – ohne Alarmismus, augenzwinkernd, nachdenklich, rückblickend, vorausschauend.

Die Performance entstand in vier Tagen inspiriert vom Text „Der Untergang der Titanic“ von Hans Magnus Enzensberger und der „Publikumsbeschimpfung“ von Peter Handke.

Künstlerisches Team: Anna Maria Walter, Bettina Jäkel, Birgit Brandner, Birgit Maria Schinkinger, Christina Smulik, Daniela Bräuer, Diana Weber, Edouard Raix, Gabriela Peterka, Hannah Nebosis, Karin Wurzinger, Katharina Holzer, Marie Aglas, Patricia Klein-König, Roman Mayr, Sandra Binder, Sarah Dürnberger, Susanna Rechberger, Tomas Floris, Vera Pienz, Veronika Hörmann

Künstlerische Leitung: Claudia Bühlmann und Friedhelm Roth- Lange

Spieltermin: 15. März 2020 um 19 Uhr, ABGESAGT!
Ort: Bühne 3, MQ Dschungel Wien
Kartenreservation:
Preise:
Junge Kunst Karte: 7 Euro (ermäßigte Karten für Kinder, Jugendliche, Studenten, Arbeitsuchende, Alleinerziehende, Menschen in Not oder in katastrophenähnlichen Situationen)
Normale Karte: 15 Euro (Erwachsene)

 

Verändert sich das Selbstverständnis der Theaterpädagogik und Kunst durch Corona?

Sie haben ab Oktober 2018 die Möglichkeit, für zwei Semester innerhalb des Lehrgangs Extended in Theater- und Schauspielpädagogik  von IFANT auch Spezialpakete mit einem inhaltlichen Fokus zu buchen. Diese Spezialpakete dauern jeweils ein Jahr. Sie können diese jederzeit so upgraden, dass sie das Zertifikat oder das Diplom in Theaterpädagogik BuT® erwerben können.

Paket 1 = Praxis des Theaterschaffens:

Schauspiel- Improvisation- Körperarbeit- Bewegung- Atem/ Stimme/ Sprache- Bewegungschor- Sprechchor- Rollenarbeit- Szenenarbeit- alle Improvisationsmethoden von Boal bis Johnstone im Vergleich- alle Schauspielmethoden von Strasberg bis Stanislawski im Vergleich- biografisches Arbeiten, kollektives szenisches Kreieren/ ein erstes theaterpädagogische Kurzformat mit einer Aufführung geplant wieder im Dschungel Wien, Grundlagen der Regie, szenisches Schreiben, Theaterformen- und Ästhetiken in Praxis und Theorie, Theoretische Grundlagen, die die künstlerische Praxis untermauern, Museumstheater- Kreationslabor mit Aufführungen im Theatermuseum.

Dauer: Oktober 2018- 1. September 2019
Umfang: 14 Unterrichtsmodule und die 10- 14- tägige Produktion im Theatermuseum im August 2019
Preis: 4800 Euro (12 Monate a 400 Euro) und 250 Euro Einschreibgebühr

Paket 2 = Praxis des theaterpädagogischen Schaffens:

Diese Paket ist für AbsolventInnen des Pakets „Praxis des Theaterschaffens“oder einer Ausbildung im Bereich der darstellenden Kunst, die sich im Hinblick auf die theaterpädagogischen und kunstvermittelnden Kontexte und Arbeitsfelder aus- und weiterbilden möchten, um professionell in theaterpädagogischen Kontexten arbeiten zu können.

Die Inhalte sind: Anwendung des Theaterhandwerks in unterschiedlichen Zielgruppen-> Zielgruppenspezifisches Arbeiten (Kinder- Junioren- Jugendliche, junge Erwachsene, Erwachsene, Menschen mit speziellen Bedürfnissen, SeniorInnen, Inter- und transkulturelles Arbeiten), Lehrpraxis, Regiepraxis, Konzepterarbeitung, Bühnenpraxis, theoretische Grundlagen, die die theaterpädagogische Praxis untermauern.

Dauer: Oktober 2018- 1. September 2019
Umfang: 14 Unterrichtsmodule, begleitete- supervidierte Lehrproben und das begleitete- supervidierte Grundlagenprojekt
Preis: 4800 Euro (12 Monate a 400 Euro) und 250 Euro Einschreibgebühr

Jedes der Pakete können Sie auch so ergänzen, dass sie einen vom Bundesverband Theaterpädagogik anerkannten Abschluss erwerben können.

Lernen Sie die Lehrgänge in Theaterpädagogik bei einem Spaziergang über die BEST 2020 kennen.

Wann: Sa, 31.8 um 11 Uhr, So, 1.9 um 11 und 15 Uhr
Wo: Theatermuseum, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien

19 PerformerInnen des Instituts angewandtes Theater bewegen sich 12 Tage in der Ausstellung Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne. Ihre Haltung ist dabei neugierig und fragend.

Forschend begegnen sie so den Inhalten und Persönlichkeiten der Ausstellung. Sie befragen die Produktions – und Wirkungszusammenhänge der Ästhetik des Tanzes als Bewegung, Ausdruck und Leidenschaft sowie an ihre zeit- und gesellschaftspolitischen Zusammenhänge in einer vorwiegend weiblich dominierten Tanzszene, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der NS-Diktatur.

Ihre Antworten werden schrille, gerade, krumme, direkte, verschnörkelte – auf jeden Fall eigene Perspektiven zu den Themen eröffnen.

Sie laden die ZuschauerInnen in einen Kosmos ein, in dem spielerisch, im Spannungsfeld zwischen Wirklichkeit und Fantasie, im Kollektiv und einzeln, Sprachduette und Wortpirouetten gesprungen, ein Lied von Tanzdialogen und bewegten Zeilen gesungen, buchstabierte Choreografien gewhatsappt, bewegte Gruppenhappenings zergangen, authentische Pas de deux in Slow Motion genossen sowie einfach geplaudert und getanzt wird.

Denn: Würden wir mehr tanzen, wäre die Welt vielleicht eine andere?

PerformerInnen: Anna Huber, Andrea Thill, Annika Dietl, Birgit Hammer, Christina Komnacky, Dorothea Bauer, Evi Unterthiner, Felicia Bösenkopf, Heide Maria Hager, Julia Herbrik, Judith Schöler, Katharina Engler-Tinner, Karin Buchacher, Maria Scalet, Silke Müllner, Nora Fässler, Sabrina Blümlinger, Theresa Teschler,
Leitung: Claudia Bühlmann, Elisabeth Orlowsky

Kartenreservation:
Preise: Erwachsene € 12, Studierende/ SeniorInnen € 8
Pro Vorstellung sind zwei Hunger auf Kunst Karten möglich. Bitte einfach anfragen.